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[Fernweh] Traveling around the world
Die liebe Tanja von Strawberry Pancake hat eine süße Aktion ins Leben gerufen: Blogging around the year. Das Thema für Februar lautet "Traveling around the world - wo ihr schon wart und wo ihr unbedingt mal hin möchtet". Da ich es liebe, zu reisen, muss ich hier natürlich mitmachen :)
Fangen wir mal an mit den Orten an denen ich bisher schon war. Mit meinen Eltern war ich als Kind sehr oft auf der Nordseeinsel Baltrum. Eine Insel ohne Autos (die Müllabfuhr wurde zum Beispiel von Pferden gezogen), mit vielen Strandkörbe und Dünen - ich möchte auf jeden Fall irgendwann nochmal dort hin. Auch in Dänemark waren wir einmal, daran habe ich allerdings keine große Erinnerung mehr.
Meine erste Reise alleine mit Freundinnen ging nach Berlin, eine Stadt die mir wirklich super gut gefallen hat. Ein Ausflug auf die Pfaueninsel war eins der Highlights. Und auch unsere Hostelunterkunft in einem ehemaligen Kloster war richtig toll. Ich hätte wirklich Lust, mal eine längere Zeit in Berlin zu leben und dort den Alltag zu erleben.
Auch ein kleiner Städtetrip nach Hamburg stand schon auf dem Programm. Allerdings war es dort so kalt und windig, dass ich die Reise nicht in ganz so guter Erinnerung habe ;-) Vielleicht sollte ich der Stadt aber nochmal eine Chance geben, es gab auf jeden Fall viele schöne Ecken. Irgendwann schaffe ich es auch mal zu König der Löwen, das wäre auf jeden Fall eine weitere Reise wert. Auch München ist eine Stadt, die gerne immer wieder besuche, vor allem seitdem dort eine gute Freundin von mir wohnt. Genauso wie Heidelberg immer wieder toll ist, mit einer schönen Innenstadt und dem tollen Schloss. Wie ihr seht war ich in Deutschland noch nicht so viel unterwegs, irgendwie ist es schon seltsam, dass man die Orte, die in der Nähe sind oft noch gar nicht gesehen hat.
Weiter geht es mit Europa. Mit meinen Eltern und auch Freunden war ich einige Male in Italien und Frankreich unterwegs. Besonders gut gefallen hat mir auf jeden Fall Paris. Auch wenn das Wetter bei unserem Trip leider nicht immer so richtig mitgespielt hat, habe ich die Stadt in guter Erinnerung. Es gibt dort so viele schöne Gassen und Orte, vor allem der Friedhof Père Lachaise hat es mir angetan. Natürlich ist die Stadt nicht gerade günstig aber ich war auf jeden Fall nicht das letzte Mal dort.
Auch die Toskana ist ein Ort, an den ich eigentlich jedes
Jahr reisen könnte. Die Landschaft ist einfach faszinierend, die tollen alten
Städtchen, das Essen, die Leute,…ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen :)
Vor allem Florenz, San Gimignano und Siena sind Städte, die sich wirklich lohnen.

Ein weiteres tolles Erlebnis war eine kleine Rundreise in Schottland. Edinburgh war der erste Stop und ist eine wirklich tolle Stadt mit einem Flair, in dem man sich sofort wohlfühlt. Es gibt so viele Dinge zu sehen und zu erleben, wir hätten dort auf jeden Fall noch mehr Zeit verbringen können. Im Landesinneren und auf der Insel Skye ist die Landschaft einfach unbeschreiblich toll, grün und rau. Und überall die vielen Schafe und Hochlandrinder :) Auch richtig toll war der Besuch von Highlandgames, da hat man einfach sehr viel von der schottischen Kultur mitbekommen. Jeder der die Mischung aus Natur, Kultur und gutem Essen mag sollte sich auf jeden Fall mal auf nach Schottland machen. Entgegen aller Gerüchte war auch das Wetter super, inklusive Sonnenbrand.
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Weiter geht es nach Nordamerika. Mit 16 habe ich ein High School Jahr in Florida verbracht, dort hat es mir allerdings nicht so sehr gefallen (es war viel zu warm und immer gab es diese fiesen Stechmücken). Viel toller fand ich Städte wie New York, Chicago und San Francisco. Am besten hat mir aber das Monument Valley gefallen, das ich vor 2 Jahren bei einer Rundreise besucht habe. Die Weite und Freiheit die ich dort gespürt habe war einfach beeindruckend. Und natürlich der Grand Canyon. Unbeschreiblich wie es ist, das erste Mal vor diesem Naturwunder zu stehen.
Der letzte Stop führ uns nach Asien. Während meiner Ausbildung durfte ich 7 Wochen in China verbringen und habe Städte wie Shanghai, Xian und Peking besucht. Ich hatte vor der Reise wirklich Angst, ob ich mit der anderen Kultur gut zurecht komme und mich auch im Alltag zurecht finden werde. Aber es war wirklich ein einmaliges Erlebnis, auch wenn man sich eigentlich nicht wirklich verständigen kann und öfter mal etwas verloren war. Die Menschen dort waren so nett und hilfsbereit, das vermisst man in Deutschland wirklich manchmal. Und das Highlight war wirklich das chinesische Essen, das so ganz anders schmeckt als hier in Deutschland.
In Thailand haben wir noch Bangkok und die Insel Ko Samui besucht. Bangkok war mir ehrlich gesagt etwas zu laut, dreckig und muffig, dafür hat der schöne Strand und das warme Wasser auf Ko Samui alles wieder entschuldigt. Und die Kultur war nochmal ein ganzes Stück anders als in Japan.
Sooo und nun darf geträumt werden. Wo möchte ich mal noch hin? Ohje wenn ich da einmal anfange…
London steht ganz oben auf der Liste und wird diesen Sommer
umgesetzt. Barcelona ist auch ein Muss. Genauso wie Rom. Venedig. Und noch mal Verona. Auch ein Trip nach Marokko und ein Besuch von Casablanca,
Marrakesch und Fes stehen auf meiner Wunschliste. Auch nach Australien und Neuseeland möchte ich auf jeden
Fall einmal reisen, am liebsten für 2 oder 3 Monate. Das könnte ich gleich mit einem weiteren Trip nach Asien
verbinden. Eine Safari in Südafrika und ein Besuch von Kapstadt ist
auch irgendwann ein Muss. Nach Havanna möchte ich auch unbedingt einmal im Leben. Und auch in den USA gibt es noch viele Orte, die ich
besuchen möchte, angefangen bei Washington D.C., bis in den Westen zum Yosemite
Nationalpark. Die Liste könnte ich noch ewig weiterführen, aber ich denke,
ihr hattet jetzt schon genug zu lesen (falls ihr überhaupt bis hierher
durchgehalten habt :)).
Und jetzt seid natürlich ihr dran. Wo wart ihr schon, und
was sind eure absoluten Traumziele?
[Fernweh] New York – Part 1
Ihr
Lieben, ich hoffe, ihr hattet einen schönen Start in die Woche :) Ich habe mich
dazu entschieden, eine weitere regelmäßige Postreihe einzuführen – Fernweh. Ich
liebe es über fremde Länder und Städte zu lesen und war selbst schon an einigen
Orten dieser Welt, wieso also meine Erfahrungen nicht teilen. Den Anfang macht
New York. Dort war ich letztes Jahr zweimal während meines Austauschsemesters
(einmal davor, einmal danach ^^). Es gibt so viel was man über New York
erzählen kann und ich werde versuchen, euch meine Eindrücke so gut wie möglich
zu schildern, aber eigentlich muss man die Stadt einfach selbst mal erlebt
haben. Und entweder, es gefällt einem dann, oder nicht. Einen Mittelweg gibt es
glaube ich einfach nicht ;)

Günstig unterkommen in New York ist wirklich nicht leicht. Unser Budget war relativ beschränkt und wir haben wirklich lange nach einer Unterkunft gesucht. Will man im Zentrum wohnen zahlt man auch für Jugendherbergen hohe Preise (und die sind zum Teil nicht mal wirklich sauber) oder man wohnt außerhalb von Manhattan und nimmt längere Zugfahrten ins Zentrum auf sich. Wir haben beides ausprobiert. Beim ersten Mal haben wir über die Homepage www.airbnb.de ein Apartment in Harlem für ca. 20 Euro pro Person pro Nacht gebucht und waren sehr zufrieden, auch wenn wir ca. 25 Minuten mit der Bahn bis in die Mitte von Manhattan gebraucht haben. Der Vorteil ist natürlich, dass man sich mehr wie zu Hause fühlt als in einem Hotel und wir dank der Küche auch selber kochen konnten. Bei unserem zweiten Besuch haben wir hier gewohnt. Und ich kann mit guten Gewissen sagen, hier würde ich nicht noch mal schlafen. Mit den kleinen Zimmern (es steht ein schmales Bett im Raum, ein kleines Regal und ein ca. 25 cm breiter Gang bis zur Tür) konnte ich mich anfreunden, ebenso mit den geteilten Duschen und Toiletten. Dass die Sauberkeit eher zu wünschen übrig lässt ist mir auch relativ egal, man ist da ja sowieso nur zum Schlafen. Etwas mehr gestört hat es mich da schon, dass die Zimmer keine Decken hatten sondern nach oben hin offen waren, und man daher jedes noch so kleine Geräusch gehört hat (dummerweise war mein Zimmer auch noch direkt neben den Duschen, die bis nachts um 2 und ab halb 6 Uhr morgens in Betrieb waren). Am schlimmsten war aber das Bett, bei dem man jede Sprungfeder gespürt hat und von der ich enorme Rückenschmerzen bekommen habe. So toll das Hostel gelegen war, ich war froh, als wir auschecken konnten.
Ich
empfehle euch einfach wirklich gut zu recherchieren, wo ihr da unterkommt,
gerade im Bereich Lärm und Hygiene und eventuell ein paar Euro mehr zu zahlen.
Wenn ihr außerhalb vom Zentrum wohnt, schaut auf jeden Fall, dass eine gute
U-Bahn Station in der Nähe ist.

Den
besten Tipp den man zum Thema "Herumkommen" geben kann ist wohl vermeidet in Manhattan Busse und
Taxis wenn es möglich ist – sonst steht ihr mehr im Stau als dass ihr voran
kommt. Wir haben zum Beispiel über 10 Minuten von einer Haltestelle zur
übernächsten gebraucht…Am besten kommt man definitiv mit der U-Bahn voran, um
alles zu Fuß zu erkunden ist die Stadt zu groß. Legt euch also am Besten einen
Tages- oder Mehrtagespass zu. Von den Kosten her rechnet es sich auch wirklich
und irgendwann tun einem auch einfach so sehr die Füße weh, dass man gerne auf
die Bahnen zurückgreift. Auch zu abgelegenen Plätzen wie Coney Island kommt man
super mit dem Zug, und die Strecke ist im Ticket schon mit drin. Einzige
Ausnahme der Taxi-Regel waren für uns die Fahrten zum Flughafen. Eigentlich
wollten wir mit Bus und Bahn zu unserem Apartment in Harlem fahren, das haben
wir aber schnell aufgegeben und uns stattdessen ein Airportshuttle geleistet. Bei 4 Personen war das dann auch gar nicht mehr so teuer. Man
kann die Fahrten auch ganz einfach vorher online buchen und bezahlen und wir
haben auch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Nun zum wichtigsten Teil, den Sehenswürdigkeiten. Der
Klassiker in New York ist natürlich die Freiheitsstatue. Es gibt ein Kombi
Ticket, das euch zur Statue und nach Elli’s Island bringt und das lohnt sich
wirklich! Man kann zwar auch kostenlos mit der Staten Island Ferry an der
Statue vorbeifahren, wir waren von Elli’s Island aber wirklich beeindruckt und
das Museum ist super gemacht. Gebt also die 13 Dollar aus :) Wichtig ist es,
dass Ticket im Vorhinein zu kaufen und möglichst früh los zufahren, wenn man
erst mittags geht ist die Hölle los und man wird von den Massen voran geschoben.
Optional kann man sich dann auf der Fähre noch eine schöne grüne
Schaumstoffkrone zulegen :)
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Mitten
im New Yorker Szeneviertel Meat Packing District ist der Chelsea Market in
einem historischen Fabrikgebäude die erste Adresse für Gourmets und Liebhaber
von gutem Essen. Oder einfach nur zum Durchschlendern und Staunen :) Der Markt
findet in den Hallen der alten Oreo-Fabrik statt, in denen die berühmten Kekse
erfunden wurden. Heute beherbergt das Fabrikgebäude Cafés, Restaurants, eine
Weinhandlung, Bäckereien und diverse Delikatessengeschäfte. Ein
Geheimtipp unter Einheimischen sind die Brownies der Fat Witch Bakery, die
vielen als die besten der Stadt gelten und die es nach 17.00 Uhr zum halben
Preis gibt. Der Besuch des Marktes eignet sich auch für einen Tag mit
schlechtem Wetter, da ja alles überdacht ist. Auch allein das Ambiente des
Marktes zwischen rostigen Rohren, stillgelegten Leitungen und Backsteinwänden ist
schon ein Besuch wert.

Wir
haben uns entschieden, nicht auf das Empire State Building zu gehen sondern
stattdessen auf das Top of the Rocks Observatory im Rockefeller Tower. Zwar ist
es nicht ganz günstig aber die Aussicht die man von dort oben hat ist einmalig!
Auf der einen Seite sieht man hinunter auf den Central Park, auf der anderen
liegt einem das Empire State Building zu Füßen…bei Nacht ist es dort oben
sicher auch toll, wir hatten leider keine Zeit mehr, das auszuprobieren. Einen
Besuch ist es aber auf jeden Fall Wert!


Ein
weiteres MUSS ist natürlich der Central Park. Ihn zu Fuß zu durchqueren würde
allerdings sehr sehr lange dauern, daher hatten wir uns entschlossen, den Park
mit dem Fahrrad zu erkunden. Dazu haben wir uns ganz in der Nähe vom Park die
Räder geliehen (für Frauen gibt es noch ein schönes Körbchen am Lenker und eine Klingel mit Amerikaflagge) und
sind damit durch den Park gedüst. Aber Achtung, es gibt auch die eine oder
andere Steigung und für mich als untrainierte Fahrradfahrerin war es dann doch
auch ein wenig anstrengend ^^ Zum Ausruhen kann man sich dann auf eine der
vielen Wiesen legen und dem Treiben im Park zusehen.

Eine
weitere Sehenswürdigkeit, die auf jeden Fall einen Abstecher Wert ist, ist das Flat
Iron Building. Das "Bügeleisen" ist eines der Wahrzeichen und
ältesten Hochhäuser in New York. Zu seiner Fertigstellung im Jahre 1902 war es sogar
das höchste Gebäude der Stadt, kaum vorstellbar bei all den Wolkenkratzern die
es heute so in der Stadt gibt.

Auf Coney Island gibt es bei Nathan's die besten Hot Dogs von ganz New York (so sagt man jedenfalls). Der
Trip nach Coney Island dauert ca. 1,5h und lohnt sich vor allem bei schönem
Wetter, wenn man einfach nur am Strand sitzen und den Wellen lauschen kann. Ein
Bummel an der Strandpromenade und durch den Vergnügungspark ist eine
willkommene Ablenkung zum Trubel der Stadt, auch wenn wir wegen der hohen
Preise mit Nichts gefahren sind. Aber es macht auch Spaß, einfach nur die Leute
zu beobachten und ein paar ruhige Stunden dort zu verbringen :)
Im
nächsten Teil stelle ich noch ein paar weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt vor
und es wird auch einen kleinen Übersichtsplan geben, wo ihr welche Attraktion
findet. Ich hoffe, der Bericht hat euch ein klein wenig Lust auf den Big Apple
gemacht ;)
[Soundtrack]
Triggerfinger - I follow rivers
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